Kompression - litos/ - multidirektional winkelstabile Osteosynthese
Pionier der multidirektionalen Winkelstabilität seit 1987.

Ist es notwendig, eine Kompression des Bruchspaltes bei winkelstabilen Implantaten zu erzeugen?

Um den Heilungsprozess zu verbessern, ist es notwendig, den Bruchspalt zu verkleinern, möglichst zu verschließen, aber nicht zu komprimieren. Auf die Bedeutung der Weite des Bruchspaltes hinsichtlich der Heilung hat Prof. L. Claes besonders hingewiesen.

Kompression dient bei der konventionellen Osteosynthesetechnik zur Stabilitätserhöhung, hat aber den Nachteil, dass durch eine zu starke Kompression auch Schäden im Bruchspaltbereich erzeugt werden.

Winkelstabile Versorgungen führen zu einer Reduzierung der Mikrobewegung, so dass ein ungestörtes Einwachsen der Gefäße und ein Voranschreiten der Reparationsprozesse gewährleistet ist. Es ist daher sinnvoll, durch Kompression einen breiten Bruchspalt zu verschließen, aber ohne die Bruchfläche unter Kompression zu setzen. Durch den Verschluss des Bruchspaltes ist zu erwarten, dass die Konsolidierungszeit gesenkt wird.


D. Wolter